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Rot-Schwarzer Zauberquirl vermischmascht Arme Ritter
Die Geschichte der Menschheit lässt sich als Abfolge großer Auseinandersetzungen memorieren.  So zerschellten nicht nur attische Speere an Spartas Rüstungen, Hadubrand straffte seine Rüstung gegen Hildebrands  Schwerthiebe und Dr. Merkel verbellte wütend Seehofers EFSF-Pessimismus. Nein nein, auch ganz aktuell und hier vor Ort kommt es allwöchentlich zu heftigen Auseinandersetzungen.
In dieser blutroten Perlenkette finden sich natürlich auch epische Kostbarkeiten der tapferen Helden von der Ilm.  Die Spirale der Gewalt windet sich stetig weiter, wenn das Rot-Schwarze Ballett auszieht, um die „Achse des Bösen“ ins Eiern zu bringen.
Diesmal hatten wir zwei knusprige Trainingseinheiten intus, die etliche offene Fragen zum Thema Abwehrtaktik und Hinterfeldoptionen sowie „geistiges Frischbleiben“ beantworteten. Natürlich wäre es zu einfach , als fittes Kollektiv in den Spieltag zu gehen. Martin, Simon, Hessbert (unsägliche Oktoberfestverletzung) waren verletzt und Uwe nebst  Hansl verhindert.

 
 

 
Das Duell der Aufsteiger war eine schöne Theoriestunde für uns, die wir schiedsten. So konnten wir die Taktiken der Opponenten studieren und etwaige Schwächen/Stärken filtrieren. So überreichte der kiebitzende Steffen seinem Trainer Simon einen inhaltsschweren Spickzettel, der beim späteren Einschwören helfen sollte.
Erfurt zeichnete sich durch schnelles und variantenreiches Spiel gegen die etwas behäbigen Wartburgstädter aus und erzielte einen ungefährdeten Sieg.
 
SG Erfurt electronic vs Vfl Weimar (1:3) 17:25 ; 26:24 ; 19:25 ; 14:25

Um den Vogel abzuschießen, gedachten Teile der Mannschaft auch noch recht knapp zum Spieltag anzureisen, vielleicht um eine Art Grundspannung zu initiieren. Die freundlichen Gastgeber gestatteten es uns, die Spielvorbereitung  zu verschleppen, sodass wir zwar leicht hektisch, aber nicht überstürzt, in die Partie gehen konnten. Trautscher machte die Aufstellung, wobei Mannschaftsführer Philipp als Allroundalternative erst einmal geschont wurde im Gegensatz zum angeschlagenen Spielertrainer Simon, der als Mittelblocker gegen die flinken Erfurter zum Einsatz kam.
Der Satz begann mit wechselnden Führungen. Wir bewahrten Ruhe und kamen nach jedem Punkt als Truppe zusammen. Gelebter Mannschaftsgeist!
Schlussendlich gereichten starke Blöcke, ein entfesselter Steffen auf der Außenposition sowie Frank als Annahmebastion  zu einem 17:25 Erfolg. Im Folgedurchgang starteten wir unglücklich. Frank vergeigte 2 schöne Zuspiele von Jörg. Trautscher und Steffen prüften Erfurts Block. Vielleicht unterschätzte Philipp hier die missliche Lage und folgte dem Wechselaufruf seines Trainers zu spät.
Besonders Jörg narrte nun den Gegner mit 3 erfolgreichen Stellerfinten, Simon konnte durch Schnellvarianten öfter „einhauen“ und Thorsten überzeugte bei Netzbällen. Zwar gingen wir bei 21:22 noch einmal in Führung, doch war Erfurt schlussendlich einfach in dem Satz stärker als wir.
Im Folgesatz begannen wir konzentrierter und wieder war es Steffen, der an diesem Tag kaum zu stoppen war. Jörg verstand es, uns im Angriff 1:1 Situationen zu „schenken“ und Philipp bastelte einen Abwehrriegel aus Kautschuk. Bei längeren Ballwechseln konnten wir nun dominieren und Erfurt ging etwas die Puste aus. Ihre Kombinationen wurden durchsichtiger. Satzsieg: Weimar, war die Konsequenz.
Die Schlussetappe zum Spielerfolg stand an. Nun passte alles. Aus einer stabilen Annahme heraus konnten die Mittelangreifer Torsten und Simon dem Gegner permanent drohen, sodass Steller Jörg wiederum Philipp, Trautscher und Steffen zu Kanonenschlägen verhalf. Den Trainer freuten v.a. die erfolgreichen Hinterfeldkombis, bei denen Trautscher nahezu fehlerfrei versenkte.
Eisenach vs Vfl Weimar (0:3)   22:25 ; 10:25 ; 16:25
Die sympathischen baumlangen Volleyballer vom Fuße des Thüringer Waldes waren ein gefährlicher Gegner. In den Weimarer Köpfen spukte noch immer das verlorene Relegationsspiel 2009 herum. Hier galt es im Sinne Gauck/Birthlers/Jahns Vergangenheit feinfühlig aufzuarbeiten, ohne vorschnell zu übersteuern. Daher nahmen Trainer Simon und MVP Steffen auf der Bank Platz, um den Opfern von einst, Gelegenheit zu geben, wohlbedacht ihr Mütchen zu kühlen. Es war also die Stunde Schernecks gekommen!!
Ein munteres Spielchen entwickelte sich. Eisenach zeigte mächtige Blöcke und abschlaghohe Angriffe. Was die Feldverteidigung anging, waren sie allerdings ein 6köpfiger Totalausfall. Es waren deutliche Trainerworte nötig, um den Vfl6er noch einmal in die Spur zu bringen.
Nach Satzsieg ging es besser weiter. Scherni agierte in der Feldabwehr engagiert, aber unglücklich, wobei besonders der vergeikelte Sprung über einen Ausball des Gegners (am Vortag noch geübt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) für Heiterkeit im gesamten Rund sorgte. Dennoch auch hier ein klarer Sieg. Im Finaldurchgang konnte Jörg durch Philipp als Zuspieler ersetzt werden. Dieser harmonierte mit Scherni perfekt und führte den Vfl somit zurück an die Tabellenspitze.
Wieder dröhnten „Spitzenreiter“-Rufe durch Erfurts Gemäuer und wir konnten uns den hervorragenden selbstgebackenen Kuchen, sowie das Grillgut der Gastgeber angedeihen lassen.
 
 
Satz des Tages von Jörg, als er sah, wie Scherni Philipps Pässe in Eisenachs Feld „stanzte“: „Also Scherni ist schon´ne Waffe…[-längere Pause-] ……..wenn er den Ball trifft!“.
 
Von Platz 1 der Oberligatabelle grüßten am Samstag freundlich:
AA: Steffen (MVP), Trautscher, Scherni
Dia: Frank, Philipp (Mannschaftsführer)
MB: Torsten, Simon (Trainer)
ZS: Jörg
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